Pressestimmen

Westfälische Nachrichten 09/07
Genussvolles Steinway-Debüt / Birgitta Wollenweber brilliert beim Eröffnungskonzert der Rathauskonzerte an neuem Flügel
Schöppingen.:::Auch bei der Auswahl einer hochkarätigen Solistin für das Eröffnungskonzert haben die Veranstalter eine glückliche Hand bewiesen, denn Birgitta Wollenwbeer gelang es, das neue Instrument dem Publikum in jeder Hinsicht nahe zu bringen.
...Beethovens Mondscheinsonate...Den letzten Satz "Presto agitato" ging sie in einem so hohen Tempo an, dass sich manch fachkundiger Zuhörer im vollbesetzten Saal so seine Sorgen machte. Aber die waren unnötig. Der Ruf der Virtuosität, der ihr vorauseilt, war scnell bestätigt: Sie kann jedes Tempo gehen. Der erste Satz war gekennzeichnet durch eine sehr musikalische Gliederung der Phrasen... Anschließend flossen ihr Impromtus op.90 von Schubert förmlich aus den Händen. Ruhiger Spielfluss, kleine Bewegungen der Finger und alles bis ins Detail ausgefeilt. ... dann "Erlkönig"...eine kluge Programmwahl.
Die Etüden op.10 Nr.1-12 von Chopin ließen die Solistin noch ein Mal über die gesamte Klaviaur gehen ...
Nicht Jedermanns Geschmack ist die avantgardistische Musik von Alberto Ginatera (gest.1983). Es sei denn, sie wird gespielt von Birgitta Wollenweber. Ihre Interpretation lässt dieses Werk zu einem Genuß werden.
Auch der Steinway-Flügel klingt hervorragend, ein dem Raum sehr gut angepasstes Instrument. Das Publikum spendete rechlich Beifall und wurde belohnt mit drei effektvollen Zugaben.  Reimund Schnaars

Kölner Stadtanzeiger 8.3.06
Die Konzertgäste hörten andächtig zu. Birgitta Wolleweber glänzte am Flügel.
Sie kostete jeden Ton ihres anspruchsvollen Klavierkonzertes aus und begeisterte damit ihr Publikum.
Hochkarätigen Besuch hatte sich der Freundekreis...zu seinem Frühjahrskonzert eingeladen ...präsentierte ein breites Spektrum der Klaviermusik...Musik zum Träumen war dabei, aber auch reiche Dynamik..Unerwartete und rasante Tempi, aber auch melancholische Klänge füllten den Saal aus. Immer fühlte Wollenweber sich in ihre Stücke ein, sie verinnerlichte geradezu die Töne und entlockte dem Flügel zarte und weiche Klänge. Besonders die finalen Töne der Werke kostete sie genüsslich aus und setzte akzentuierte Schlußpunkte und mit Werken von Chopin einen fulminanten Abschluss des Konzertabends.

Dürener Zeitung
Breite Spanne von Gefühlswelten;  Birgitta Wollenweber gab ein begeisterndes Konzert
.....Die Pianistin..gestaltete einen hinreißenden Klavierabend: Gebündelte musikalische Energie verband sich mit dem Klang der Seele.
Das spannungsreiche Programm bot ein faszinierendes Spektrum: Es reichte von Beethoven über Villa-Lobos bis hin zu Ginastera. Den unterschiedlichen Werken wurde die Künstlerin in technischer wie musikalischer Hinsicht in besonderer Weise gerecht. Sie spielte mit kraftvoller, differenzierter Anschlagskultur und einem subtilen Gebrauch des Pedals. So entstanden transparente und farbige Klangwelten von abgestufter Dynamik.
....Für diesen Abend auf der Interpretationshöhe der Zeit gab es in der nahezu vollbesetzten Remise großen Beifall und als Zugabe ein Mozart-Werk.


Kölner Stadtanzeiger
Ein bezaubernder lyrischer Klavierabend
....Die Pianistin hatte eine wirklich exzellente Auswahl getroffen: Mal ruhig verträumt, mal kraftvoll und impulsiv - für jeden Geschmack etwas dabei....


"Birgitta Wollenweber gehört zu den interessantesten jungen deutschen Pianistinnen.
Kritiken bestätigen, daß wir es bei Birgitta Wollenweber mit einer Ausnahme-Begabung zu tun haben. Ihre Recital-Programme zeugen von klugen Gedanken und ausgeprägtem Intellekt, ihr Vortrag auf der Basis einer zuverlässigen Technik ist geprägt von einer intensiven Gestaltung und einem markanten Ausdruck - und das auch bei besonders anspruchsvollen Werken.
Diese Pianistin weiß das Melodische beispielsweise auszuwerten, ohne die anderen Parameter der Komposition zu vernachlässigen. Es nimmt sich ausgesprochen faszinierend aus zu verfolgen, wie grundgescheit und musikalisch überzeugend eine solche Interpretation aufgebaut wird, wie bewußt Steigerungen mit wohldosierten Reserven versehen sind, die es ermöglichen, Höhepunkte an den richtigen Stellen entstehen zu lassen. Beachtlich ist ihr tieflotendes Hineinhören in die Komposition - da spürt man den Geist Wilhelm Kempffs nachwirken. Diese Pianistin lebt offenkundig in einer primär dem Romantischen zuneigenden Atmosphäre, ohne dabei der Konvention zu verfallen. So kommt es auch zu klischeefernen Interpretationen etwa der Werke Chopins, dem Oberflächen-Verputz entgegengesetzt.
So eindringlich emotionsstark, so souverän im Formen der Linien und Bögen spielen nur wenige junge Interpreten von heute. Birgitta Wollenweber gehört zu jenen Musikern, die sich nicht mit der Sicherheit der Darstellung begnügen, sondern eine Aussage wagen, bewußt auf Risiko spielen. Der Hörer wird mitgerissen, förmlich eingesogen in die Wiedergabe, die - so bei Schumann nicht anders als bei Chopin - klar und schön zur Geltung kommt, mehr auf Farben als auf Effekte gerichtet ist, mit ihrer Glaubwürdigkeit unmittelbar beeindruckt.
Es ließe sich nach dem Eindruck ihres Konzertes behaupten, daß diese Pianistin keinen weiteren Preis - neben vorhandenen - vorweisen müßte, um er-und anerkannt zu sein.
Es wäre schön, sie wiederhören zu können - jedenfalls sollte man sich diesen Namen merken."
Wolf-Eberhard von Lewinski

...die Pianistin Birgitta Wollenweber...nahm durch Frische und Spontaneität für sich
ein        Bonner Generalanzeiger

... Konzert mit Birgitta Wollenweber und Georg Faust ... Feinfühlige Begleitung bedeutet für sie keineswegs Aufgeben der eigengestalterischen Persönlichkeit.
So wurde das Konzert zu einem Ereignis großartig funktionierender musikalischer Partnerschaft."
Bonner Generalanzeiger

.... horrend schwierige Liszt-Transkription der 5.Symphonie von Beethoven ...sie zeig-
te auch hier, daß sie eine Pianistin mit ungewöhnlich ausgeprägten gestalterischen Fähigkeiten ist. Ihre Interpretation wirkte überwältigend....
Bonner Generalanzeiger

B.W.SPIELTE IM KAMMERMUSIKSAAL...Nur wenige Künstler ziehen ihr Publikum von Anfang an in den Bann. Die junge Pianistin B.W. zählt zu dieser raren "Gattung".... in Selbstbewußtsein und energischem Auftreten an Martha Argerich erinnernd...- ein großes Konzert.
Bonner Rundschau

DIE ELEGANZ...Daß die Etüden op.10 von Chopin nicht zum pianistischen Kraftakt einer nur technisch agierenden Pianistin wurden, lag am musikalisch immer neu auf Eleganz wie Transparenz sich besinnenden Grundmoment.
Frankfurter Rundschau

DER ZUG INS GROSSE...man lernte in einer guten Stunde hinreißenden Klavierspiels eine Pianistin vom Schlage einer Martha Argerich kennen.Kompromißlos, mutig, enorm vielseitig, technisch absolut sicher, in großen Zusammenhängen musizierend und mit der Kraft zur werkumspannenden Gestaltung.
Reutlinger Generalanzeiger

BEEINDRUCKENDE INTERPRETATIONEN ... ein Konzert der Extraklasse
Westfalenpost

B.W. und die "Israel Sinfonietta" in der Alten Oper
...Ihrer ungefährdeten Spieltechnik kam der brillante Charakter von Mendelssohns g-Moll Konzert sehr entgegen ... war bei ihr im wahrsten Sinne des Wortes in siche-
ren Händen
Frankfurter Allgemeine Zeitung

KLASSISCHE BRILLANZ .. im Herkulessaal...spielte B.W. das Klavierkonzert op.25
von Mendelssohn mit dem entsprechenden Zugriff, mit klassischer Brillanz und romantischer Emphase.
Münchener Tageszeitung

FEINFÜHLIGE PIANISTIN FASZINIERTE ...Klavierkonzert KV 271 von Mozart.
...So gewann die Darstellung eine weite Spannung....Ihre hohe Anschlagskultur, ihre tiefe und einfühlende Durchdringung des Werkes und ihr sehr lebendiges, mitreissendes Spiel hinterließen einen starken Eindruck.
Ruhr-Nachrichten

...das Klavierkonzert G-Dur von Beethoven mit B.W. als überragender Solistin... eine Beethoven-Interpretation, wie man sie sich wünscht : kraftvoll ohne Derbheit, lyrisch sanft ohne süßlicher Romantizismus.... bewegte sich mit intuitiver Sicherheit . Bewundernswert der nuancenreiche Anschlag, die ins Detail hinein glasklar geschliffenen Läufe, die musikalisch-poetische Gestaltung, die heitere Gelöstheit
und Natürlichkeit des Spiels im Rondo. Das alles ließ die Interpretation zum unvergeßlichen Erlebnis werden.
Wangener Zeitung

...Joh.Seb.Bach ...große Souveränität in technischer wie musikalischer Hinsicht ... Janacek...eine Darbeitung, die dem Publikum den Abschied von der Pianistin schwermachte.
Westdeutsche Zeitung

...Saint-Saens' viertes Klavierkonzert. Selten genug gespielt, war es eine kleine Entdeckung, woran die Dame am Flügel, fast eine ebensolche, gewaltigen Anteil
hatte        Thüringer Allgemeine

...Es erklang Schostakowitschs Klavierkonzert Nr.2.. Dieses helle und unkomplizierte Werk fand in der jungen B.W. die ideale Solistin. Sie konnte in den Läufen, Repetitionen und Trillern ihrer Spielfreude und jugendlichen Lebenslust ungehemmt freien Lauf lassen.
Bonner General-Anzeiger


SCHWER UND SANFT...mit dieser Interpretation gab die Pianistin ein Versprechen ab: für ein Forschen nach Gegensätzen, für ein Lösen vom Gewohnten, für den Mut zum Krassen....wenn es leise und langsam wird, vermittelt W.ein zeitlupenhaft intensivierendes Zeitgefühl, das man aus dem Alltag nicht kennt. Ein wenig schon
zu harmloser Liebenswürdigkeit abgestumpfte Stellen werden endlich wieder göttlich.
Die Woche, Regensburg

INNIGE GEFÜHLE VERMITTELT...unmittelbar berührte die sowohl romantische Innigkeit als auch die eskalierende Spannung der Komposition umfassende Interpretation der begabten Virtuosin. Leidenschaftliches Pathos und tiefe Klage wurden gleichermaßen in ganzer Ausdrucksstärke vermittelt....in individuellem, bekenntnishaftem Gestalten.
Rhein-Zeitung

EIGENWILLIGE GESTALTUNG...Sie ist eine Pianistin, die sich nicht damit begnügt, den Notentext durch brillante Technik Klang werden zu lassen. B.W. bemüht sich,
in den Geist einer Komposition einzudringen und ihre Erkenntnis den Hörern zu vermitteln. Dies ergibt eine persönliche Gestaltung, eigenwillig zuweilen und ungewöhnlich, aber stets getragen von Stilempfinden und Ausdruckskraft.
Mannheimer Morgen

AUF HÖCHSTEM NIVEAU Sie kommt herein, setzt sich an den Flügel, und wenn andere am Stuhl rücken, die Manschetten zurechtzurren oder andere Konzentrationsriten zelebrieren, hat sie schon längst losgelegt - besser gesagt,
spielt sie mit völliger Entspannheit und Sicherheit.....Riesiger Beifall. Klavierspiel
auf höchstem Niveau. Wäre der Kritiker ein Schallplattenproduzent, er würde Birgitta Wollenweber auf der Stelle einen Exklusivvertrag anbieten.
Rheinische Post

FESSELND BIS ZUM SCHLUSS...
..man muß schon sehr weit hinaufsteigen in der Liste der großen Namen, um Ravel so gespielt zu hören wie an diesem Abend.
Rheinische Post

STEIGERUNG NICHT MEHR MÖGLICH .......So, wie sich B.W.s pianistisches Selbstverständnis von Schumanns Symphonischen Etüden her erschloß, so kann
ihr Klavierspiel auch als die Dimension begriffen werden, die so manchem anderen Pianisten fehlt : der letzte Einsatz.
Rheinische Post

MIT KOMPETENZ UND GESCHMACKSICHERHEIT Schon in der vorletzten Saison..hinterließ sie einen derart vorzüglichen Eindruck, daß sie ein weiteres Mal verpflichtet wurde. ... daß zuzuhören ein reines Vergnügen war... ein hochinteres-
santer und künstlerisch befriedigender Abend.
Westdeutsche Zeitung

INTERPRETATION MIT WACHEM SINN FÜR FORM UND KONTRAST Die junge Pianistin begeisterte ein sachkundiges Publikum, denn ihr Klavierspiel war gekennzeichnet durch phantasievolle Lebendigkeit, Ausdruck, Differenziertheit
Blendende Technik wirkte bei B.W. wie selbstverständlich....Sensibel ausgehorcht gestaltete sie den Zyklus op.12 von Schumann von seinen Kontrastwirkungen aus. Wie B.W. die Melodien zum Atmen brachte, die Harmonien subtil gewichtete, das zeigte ihr pianistisches Können. ...Beethovens Sonate op.109 bildete den faszinierenden Abschluß, ein spannungsreicher, inspirierter Klaviermonolog.
WAZ

...Ausdrucksreichtum und virtuose Präzision machen es zu einem Vergnügen, dem Spiel von Birgitta Wollenweber zu lauschen.
Rhein-Sieg-Anzeiger

...eine sympathische junge Instrumentalkünstlerin. ...Reichtum an poetischen Nuancen, der Gefühl, Präzision und Bewußtheit der Gestaltung in einem reinen pianistischen Dreiklang vereint.
Schwäbische Zeitung